Hanf als Mittel im Kampf gegen den Klimawandel

Es gilt seit Langem als anerkannt, dass Bäume ein wichtiger Teil der Lösung für den steigenden Kohlenstoffgehalt in der Atmosphäre sind. Wie andere Pflanzen nehmen Bäume bei der Photosynthese Kohlenstoff auf und speichern ihn. Während viele in Wäldern eine Antwort auf den Klimawandel sehen, deuten neuere Studien darauf hin, dass es eine noch effizientere Pflanze zur Senkung des Kohlenstoffgehalts geben könnte: Hanf.
Mehrere unabhängige Studien haben gezeigt, dass Nutzhanf im Durchschnitt doppelt so effektiv Kohlenstoff aus der Atmosphäre bindet wie Bäume. Laut Darshil Shah, Forscher an der Cambridge University, nimmt ein typischer Wald jährlich 2 bis 6 Tonnen CO₂ pro Hektar auf, während angebauter Nutzhanf jährlich zwischen 8 und 15 Tonnen pro Hektar aufnimmt. In beiden Fällen wird die Menge des gebundenen Kohlenstoffs von vielen äußeren Faktoren wie Klima, Pflanzenart und Wachstumsjahr beeinflusst.
Mehr als Kohlenstoffbindung
Die Vorteile von Nutzhanf gehen noch weiter. Auch der Boden profitiert, da Hanf giftige Schwermetalle wie Cadmium, Blei und Quecksilber aufnimmt. Hanf wächst auch auf nährstoffarmen Böden gut und kann durch die Rekultivierung von Flächen eine wichtige Rolle für die Zukunft der Landwirtschaft spielen.
Hanf lässt sich in vielen Branchen einsetzen – von Textilien über Medizin bis hin zum Bauwesen – und speichert dabei weiterhin Kohlenstoff in seinen Fasern. Weil Hanf während des Wachstums so effizient Kohlenstoff aufnimmt, gilt er in vielen Fällen als CO₂-negative Nutzpflanze: Die bei der Verarbeitung freigesetzte Kohlenstoffmenge übersteigt nicht die Menge, die bereits während der Wachstumsphase aufgenommen wurde.
Canavitas CO₂-Fußabdruck
Für das Produktionsjahr 2023 rechnet Canavita damit, CBD-Öl aus 6 Tonnen geerntetem Hanf zu gewinnen, was einer Anbaufläche von etwa 4 Hektar entspricht. Bis zur Ernte werden die Pflanzen 4 bis 5 Monate gewachsen sein. In dieser Zeit werden diese 4 Hektar Hanf zwischen 10 und 20 Tonnen CO₂ aus der Atmosphäre aufgenommen haben.
Zur weiteren Lektüre empfehlen wir die Forschungsarbeiten von Dr. Darshil U. Shah an der Cambridge University sowie die landwirtschaftliche Forschung des gemeinnützigen Bodenlabors Hudson Carbon.



